Presseinformation, 30.11.2018: Bremerhavener CDU-Delegation besucht Brüssel
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Presseinformation, 30.11.2018: Bremerhavener CDU-Delegation besucht Brüssel

Auf Einladung des Europaabgeordneten David McAllister war diese Woche eine vier-köpfige Delegation der CDU Bremerhaven zu Gast in Brüssel.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Thorsten Raschen, Bürgermeister Torsten Neuhoff, die Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft Christine Schnittker sowie Fraktionsgeschäftsführer Thomas Ventzke informierten sich vor Ort über aktuelle europapolitische Fragen. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit dem stellvertretenden Leiter der Vertretung Bremens bei der EU und mit Mitarbeitern der European Seaports Organisation (ESPO). Im Europäischen Parlament konnten die Seestädter zwei Debatten des Europäischen Parlaments verfolgen. David McAllister stellte seinen jährlichen Bericht zu den laufenden EU-Beitrittsverhandlungen mit Serbien vor. EU-Chefunterhändler Michel Barnier berichtete zum vorläufigen Abschluss der Brexit-Verhandlungen.

Die CDU Politiker diskutierten mögliche Folgen des britischen EU-Austritts. David McAllister erläuterte die Auswirkungen auf die Fischwirtschaft. Sollte das Austritts-Abkommen vom britischen Unterhaus und vom Europäischen Parlament angenommen werden, würde für eine Übergangsperiode von mindestens 21 Monaten nach dem britischen Austritt aus der EU am 29. März 2019 das gesamte EU-Recht weiter gelten, inklusive der Zugangsrechte zu Fischgründen und den vereinbarten Fangquoten. Während dieser Zeit soll ein neuer Vertrag über die Fischerei verhandelt werden. Für David McAllister ist klar: „Auch nach dem Brexit werden die EU und das Vereinigte Königreich die wichtigsten Partner im Fischereisektor bleiben. Unser Ziel als EU muss es deshalb sein, ein bilaterales Abkommen zu schließen, um den gegenseitigen Zugang zu den Fanggründen und ebenso zu den jeweiligen Märkten zu sichern. Dabei muss sichergestellt werden, dass keine Arbeitsplätze gefährdet und Preissteigerungen für den Verbraucher vermieden werden.“