Presseinformation 24.10.2018: Plastikmüll im Meer endlich reduzieren
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Presseinformation 24.10.2018: Plastikmüll im Meer endlich reduzieren

Heute Mittag hat das Europäische Parlament in Straßburg für neue Maßnahmen gestimmt, um Mikroplastik in den Meeren zu reduzieren. Der Europaabgeordnete David McAllister (CDU) begrüßt die neuen EU-Regeln: „Rund 140 Millionen Tonnen Plastikmüll schwimmen in unseren Meeren. Wir müssen jetzt handeln, sonst könnte es bald zu spät sein.“

Die zehn häufigsten Plastik-Einwegprodukte, für die es bereits umweltfreundlichere Alternativen gibt, sollen EU-weit verboten werden. Beispiele hierfür sind Trinkhalme, Plastikgeschirr oder Wattestäbchen. Zusammen mit verloren gegangenen Fischfanggeräten machen diese beiden Gruppen 70 Prozent des gesamten Mülls in den Meeren aus. Für die restlichen Artikel wird eine Reihe weiterer Maßnahmen vorgeschlagen. So soll unter anderem der Verbrauch von Lebensmittelbehältern und Getränkebecher reduziert und mit strengeren Kennzeichnungsvorschriften für bestimmte Produkte auf deren korrekte Entsorgung aufmerksam gemacht werden.

David McAllister erklärte: „Die Europäische Union sollte sich intensiv um innovative und umweltfreundliche Alternativen zu Plastik bemühen, die sicher für die Umwelt und wirtschaftlich für die Industrie sind. So könnten zudem neue Arbeitsplätze entstehen.“

Die Küsten werden durch den Plastikmüll nicht nur verunreinigt, sondern er schadet vor allem den Meerestieren, die sich in größeren Teilen verfangen und kleinere Teile für Nahrung halten und verschlucken können. Durch das Verschlucken der Kunststoffpartikel kann es passieren, dass sie keine normale Nahrung verdauen und sich toxische chemische Schadstoffe in ihren Organismen ablagern können. Auch Menschen nehmen Plastik über die Nahrungskette zu sich. Die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit sind bisher noch nicht hinreichend erforscht.