David McAllister MEP: Für eine starke Landwirtschaft in Europa
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David McAllister MEP: Für eine starke Landwirtschaft in Europa

Der russische Angriffskrieg gegendie Ukraine gefährdet akut die globale Ernährungssicherheit. Die Bedeutung der europäischen Landwirtschaft ist noch mehr in den Fokus gerückt. Ganz oben auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments stand am Mittwoch deshalb eine Debatte über eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Dabei ist die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) als Verfechter einer innovativen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Branche aufgetreten, die hochwertige Lebensmittel in ausreichender Menge produziert und gleichzeitig auf die gesellschaftlichen Bedenken in Bezug auf Umwelt, Klimawandel und Tierschutz eingeht.

„Wir stehen für eine multifunktionale Landwirtschaft, die von einer finanziell ausreichend ausgestatteten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU unterstützt wird und sich in erster Linie auf Familienbetriebe in ganz Europa konzentriert. Nur so können die Landwirte das tun, was sie am besten können: nämlich die hervorragenden Produkte erzeugen, für die wir in Europa weltweit bekannt und anerkannt sind“ erklärt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses David McAllister (EVP/CDU).

Die EVP hat deutliche Kritik an aktuellen Vorhaben der Europäischen Kommission geübt. „Die Vorschläge zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beträfen einen erheblichen Teil der Agrarfläche – auch bei uns in Niedersachsen. Signifikante Ertragseinbußen wären die Folge, und das zu einer Zeit, in der eine globale Ernährungskrise droht“ zeigt sich David McAllister besorgt. Die EVP lehnt ebenso das vorgeschlagene Nature Restauration Law ab. Die praktische Umsetzung der bereits bestehenden Fachgesetze habe vielerorts zum Planungsstillstand geführt.

„Als EVP unterstützen wir voll und ganz das Ziel, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und Antibiotika in der Landwirtschaft weiter zu reduzieren. Das ist gleichermaßen ein Gewinn für die Umwelt, die Verbraucher und die Landwirte. Allerdings sind wir der Überzeugung, dass die Kommission zu diesem Zweck unverhältnismäßige Mittel einsetzt. Forschung und Innovation bieten bessere Wege zu einem nachhaltigen Agrarsektor“ erklärt David McAllister.  Hier bezieht er sich auf neue Züchtungstechniken dank derer Pflanzen weniger Pflanzenschutzmittel, weniger Dünger und weniger Wasser benötigen. Damit diese allerdings effektiv eingesetzt werden können, bedarf es eines neuen Rechtsrahmens.

„Zu oft wurde über die Köpfe von den Menschen im ländlichen Raum hinweg ideologisch und dogmatisch reagiert. Das muss sich ändern. Wir werden uns engagiert einsetzen, um die Gemeinsame Agrarpolitik der EU – wo nötig – zu verbessern“ erklärt David McAllister abschließend.