Presseinformation David McAllister: Barnier: Fischwirtschaft wird bei Brexit-Verhandlungen eine wichtige Rolle spielen
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Presseinformation David McAllister: Barnier: Fischwirtschaft wird bei Brexit-Verhandlungen eine wichtige Rolle spielen

Brüssel/Kreis Cuxhaven. EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat zugesichert, die Fischwirtschaft bei den Brexit-Verhandlungen besonders zu berücksichtigen. Der Abgeordnete David McAllister (CDU) hatte ihm letzten Oktober im Europäischen Parlament in Straßburg die Resolution des Rates der Stadt Cuxhaven und des Kreistages Cuxhaven zur Fischereipolitik im Zuge der laufenden EU-Austrittsverhandlungen überreicht. Der französische Diplomat ist der Chefunterhändler der EU-Kommission bei den laufenden Austrittsverhandlungen mit dem Vereinigten Königreich.

Die deutsche Fischereiwirtschaft steht durch den sich abzeichnenden britischen EU- Austritt vor großen Herausforderungen. Deshalb hatten der Rat der Stadt Cuxhaven und ebenso der Kreistag eine Resolution verabschiedet, in der die EU-Institutionen dazu aufgefordert werden, dem Fischfang bei den laufenden Brexit-Verhandlungen besondere Priorität einzuräumen.

In seinem Schreiben an David McAllister sichert Michel Barnier zu, sich der möglichen Auswirkungen des Brexits auf die Fischwirtschaft bewusst zu sein und betont, dass die Fischereipolitik eine wichtige Rolle bei der zweiten Phase der Brexit-Verhandlungen spielen werde. Sobald man sich über ein Abkommen über die Trennung des Vereinigten Königreichs von der EU geeinigt hat, könnten in einer zweiten Phase Vereinbarungen über eine Übergangsphase und die zukünftigen Beziehungen geschlossen werden. Hierbei wird die Fischwirtschaft eine Priorität sein.

David McAllister erklärte: „Mit Michel Barnier haben wir einen sehr erfahrenen Politiker als Verhandlungsführer der EU. Als ehemaliger französischer Minister für Landwirtschaft und Fischerei weiß er gut um die besonderen Belange dieses Sektors. Ziel muss es sein, dass durch den Brexit Arbeitsplätze in Cuxhaven und Bremerhaven nicht gefährdet und Preissteigerungen für die Verbraucher vermieden werden.“