Presseinformation 19.10.2018: Niedersachsen profitiert von Erasmus+
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Presseinformation 19.10.2018: Niedersachsen profitiert von Erasmus+

In Brüssel verhandeln die europäischen Institutionen derzeit, wie viele Mittel im nächsten Gesamtbudget der EU für die Jahre 2021 bis 2027 für das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ vorgesehen werden sollen. Der Abgeordnete im Europäischen Parlament, David McAllister (CDU), fordert das Programm weiter auszubauen.

„Erasmus+ ist eine einzigartige europäische Erfolgsgeschichte. Über 9 Millionen junge Menschen konnten damit in den vergangenen 30 Jahren in einem anderen EU-Land ihren Horizont erweitern und das vereinte Europa schätzen lernen. Mehr als 10.000 Studenten und Auszubildende aus Niedersachsen nutzen das Programm jährlich für Bildungsaufenthalte im Ausland. Ebenso kommen tausende junge Leute aus allen EU-Mitgliedstaaten durch die Förderung in unser Bundesland. Es leistet einen unverzichtbaren Beitrag, um eine gemeinsame europäische Identität zu entwickeln.“

Der Europaabgeordnete begrüßt daher den Vorschlag der EU-Kommission, das Gesamtbudget für das Programm von 2021 bis 2027 auf 30 Milliarden Euro zu erhöhen und fordert: „Am bisherigen Erfolgskurs müssen wir auch in der neuen Finanzperiode ab 2021 festhalten. Wichtig ist zudem, dass wir den Zugang zum Programm erleichtern. Künftig sollten auch kürzere und flexiblere Aufenthalte im Ausland gefördert und die Antragstellung vereinfacht werden, damit auch kleine Schulen und Bildungseinrichtungen an dem Programm teilnehmen können.“

Mit einem Budget von derzeit 15 Milliarden Euro für den Zeitraum 2014-2020 ermöglicht Erasmus+ jungen Menschen, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten. Es vereint mehrere Programme für Studenten, Auszubildende sowie Lehrkräfte und enthält sowohl Angebote für Einzelpersonen als auch für Organisationen. In Deutschland haben letztes Jahr fast 100.000 Teilnehmer das Programm genutzt, EU-weit waren es über 700.000. Das Erasmus+ Programm läuft in seiner jetzigen Form noch bis 2020.