David McAllister wirbt für Europa
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David McAllister wirbt für Europa

Auf seiner Wahlkampftour machte der CDU-Europaabgeordnete David McAllister am Mittwochabend Station im Fallersleber Hoffmannhaus-Saal. Er bekam viel Applaus von den 100 Besuchern.

Fallersleben. Eine europäische Einheit ist wichtig. Sie sorge für Frieden, Freiheit und Stabilität. Damit das so bleibe, sollen alle bei der Europawahl zur Urne gehen. Das war die Botschaft von David McAllister Mittwochabend im voll besetzten Fallersleber Hoffmannhaus-Saal. Der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident und jetzige CDU-Europaparlaments-Abgeordnete warb vor rund 100 Besuchern leidenschaftlich dafür. 

Angesichts der vielen Rechts- aber auch Linkspopulisten in Europa müsse die EVP stärkste Fraktion im EU-Parlamentwerden. „Wir brauchen eine verlässliche Mehrheit gegen die Demagogen“, unterstrich McAllister. Deshalb sollten alle zur Europawahl am 26. Mai gehen. Denn die Gegner Europas seien „hoch mobilisiert“.

Seit fünf Jahren sitzt McAllister im EU-Parlament und erlebt die Populisten live: „In die Ausschüsse gehen sie nicht, aber in die Plenarsitzungen, wenn das Fernsehen da ist.“Dann würden sie sich Social Media gerecht für 90 Sekunden vor der Kamera in Szene setzten. Das sei aber zu wenig.

Frieden und Freiheit

David McAllister wurde in Fallersleben nicht müde, die Vorteile von Europa aufzuzählen: Frieden, Freiheit, in 20 Mitgliedsstaaten sind die Binnengrenzen gefallen. Wer will, kann in anderen europäischen Staaten studieren, arbeiten oder den Lebensabend verbringen. Aber der CDU-Abgeordnete räumte ein, dass die EU nicht perfekt ist. Sie müsse bürgernäher und transparenter werden. „Was ist schon perfekt?“, fragte er. „Vielleicht war es Wolfsburg mit einem Oberbürgermeister Rolf Schnellecke.“ Applaus im Saal. Oder die Zeit, als Mcallister Ministerpräsident in Niedersachsen war. „Na ja, das war eine Vorstufe zur Perfektion“, meinte er lachend. 

Ein geordneter Brexit

Ein geordneter Brexit, Klimaschutz mit umsetzbaren Zielen, keine neuen EU-Mitglieder in den nächsten fünf Jahren, eine gemeinsame Flüchtlingspolitik. Das sind nur einige Ziele für Europa, die McAllistermit umsetzen möchte. Am liebsten hätte er Lena Düpont, Spitzenkandidatin aus Gifhorn, dabei an seiner Seite.