Bahnprojekte in Niedersachsen werden durch neues EFSI-Programm gefördert
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Bahnprojekte in Niedersachsen werden durch neues EFSI-Programm gefördert

Heute hat die Europäische Kommission in Brüssel bekannt gegeben, welches die ersten Projekte sind, die durch die „Connecting Europe Facility“ (CEF) unter dem Dach des neuen Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) gefördert werden.

Der EFSI ist Teil der durch die Europäische Investitionsbank (EIB) geförderten Investitionsoffensive in Europa und hat ein Volumen von 315 Mrd. Euro. Der EFSI finanziert sich zu kleinen Teil aus dem EU-Haushalt und der EIB, den Großteil des Kapitals stellen private Investoren und die Mitgliedsstaaten zur Verfügung.

Die CEF fördert die europäische Verkehrsinfrastruktur im Rahmen einer Anschubfinanzierung von 13,1 Mrd. Euro. Dieser Betrag wird durch die Privatwirtschaft auf 28,8 Mrd. Euro erhöht. Diese Initiative zum Ausbau der Infrastruktur ist wichtig, um europaweit Arbeitsplätze zu schaffen und den Handel voranzubringen.

Eines der ersten unterstützten Projekte in Norddeutschland ist dabei die Förderung einer Durchführungsstudie für den Ausbau der sogenannten „Wunderland-Linie“, der Bahnstrecke von Bremen nach Groningen. Als weiteres Projekt wurde die Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg – Wilhelmshaven ausgewählt.

Der Europaabgeordnete David McAllister (CDU) begrüßt die Kreditvergabe durch den EFSI und den damit verbundenen Investitionsschub für Nordwest-Niedersachsen. Er erklärte:

„Nach dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Oldenburg – Wilhelmshaven ist die Elektrifizierung von erheblicher Bedeutung für den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven.

Es ist erfreulich, dass die Kommission eine Durchführungsstudie zum Ausbau der Strecke Bremen – Groningen unterstützt. Bereits im Januar 2015 hatte der Niedersächsische Landtag auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion einen Entschließungsantrag für den Ausbau der Strecke Bremen-Oldenburg-Leer-Groningen einstimmig beschlossen. Die Kommission hat diese Einschätzung bestätigt.“

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5269_en.htm